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Software

Open-Source Anwendungen:
Aktuell befinden sich viele branchenübergreifende Open-Source Programme im Einsatz. Ein Großteil dieser Programme ist Teil handelsüblicher LINUX und UNIX-Distributionen und wird hier nicht im Einzelnen aufgeführt.
So verwendet die Stadt Treuchtlingen das Softwarepaket Sendmail, procmail, fetchmail usw. für den internen sowie externen Mailverkehr. Als E-Mail Client an den Arbeitsplätzen findet Mozilla-Mail Verwendung. Nach Vorbild von Pegasus Mail können E-Mails im Haus zum Instant-Messaging verwendet werden. Als Browser wird ebenfalls Mozilla verwendet.
Ein im Workshop Perl beschriebenes Script bringt ungelesene Mails inclusive Subjekt direkt auf den Bildschirm.
Als Content Management System befindet sich Typo3 im Einsatz, ausserdem OpenGroupware, PHProjekt und FreeMind.
Standardanwendungen:
Das native Betriebssystem der Arbeistplätze der Stadt Treuchtlingen ist Solaris 9. Als grafische Oberfläche findet der KDE Desktop Verwendung. Das umfangreiche KDE Desktopsystem bietet viele Programme und Komponenten für die tägliche Büroarbeit und ist individuell konfigurierbar. Dank der unixtypischen grafischen Basis, dem sog. X-Server, ist der Zugriff auf Anwendungen anderer Rechner und Systeme problemlos realisierbar.
Als Office Komplettlösung verwendet die Stadt Treuchtlingen StarOffice. Mit Einführung der neuen Office Umgebung wurden sämtliche Vorlagen und Endlosdokumente an die Fähigkeiten der Software angepasst und modifiziert. Einfache und komplexe Schreiben werden mit Datenbankinformationen gefüllt und erleichtern dem Benutzer den Zugriff auf wiederkehrende Objekte.
Fachanwendungen:
Die aktuelle Generation Fachanwendungen beziehen wir, wie viele andere bayerische Gemeinden über die Firma Komuna. Das Softwareangebot umfasst zur Zeit ausgereifte Windowssoftware, die über Windows Terminalserver auf die Stationen übertragen wird. Im einzelnen befinden sich die Programme Cipkom, Meso96, PC-Wahl und Migewa im Einsatz.  Hardware

Die Server:
Der zentrale Server des Systems der Stadt Treuchtlingen ist ein SUN Enterprise 450 Server, der sich zurzeit in seiner maximalen Ausbaustufe befindet (vier UltraSPARC-II 400 MHz Prozessoren und 4 GB RAM) und gleichzeitig die rund 50 Clients bedient. Zusätzlich werden duch weitere 8 LINUX-Server (Mail, GIS - Geographisches Informations System, Firewall, File/Print-Services, div. Oracle-Datenbanken für die Fachanwendungen, VMware GSX Server für virtuelle Maschinen usw.) sowie 2 MS Windows Terminal Server weitere Dienste zur Verfügung gestellt.
Die (Thin-)Clients:
Charakteristische Merkmale der Arbeitsplätze vom Typ SUN Ray 1 sind neben der hohen Zuverlässigkeit im täglichen Einsatz keinerlei Geräuschentwicklung und sehr geringer Stromverbrauch. Da jede Session direkt auf dem Server läuft beschränkt sich die Aufgabe der Arbeitsstationen auf die reine Ein- und Ausgabe der Daten. Die laufwerklosen Stationen erfordern zudem keinerlei Betreuung vor Ort, da sie ohne eigenes Betriebssystem funktionieren.
Die Mitarbeiter melden sich mit einer personalisierten Smartcard am System an. An jeder Station, an der sich ein Mitarbeiter einloggt, greift er auf genau die Session zu, die er zuvor an einer anderen Station bearbeitet hat. Das erhöht die Mobilität der Mitarbeiter und erleichtert damit deren tägliche Arbeit. Wer als Mitarbeiter Datenträger bearbeiten möchte, geht zu einer der im Hause verteilten Mediastationen. Dort findet er CD-Brenner, DVD-Laufwerke sowie DVD-Brenner, Scanner und in naher Zukunft Palm- bzw. Handheld-Synchronisierstationen. Ausserdem kann er auf den Mediastationen sowie auf den Thin-Clients per VMware in virtuellen Betriebssystemen verschiedene Applikationen ausprobieren. Diese Lösung hat sich nicht nur als praktisch, sondern auch als sehr kostengünstig erwiesen. 

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