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Planung

2000 hielt mit dem Redaktionssystem "ReSy" das erste Open-Source Projekt in der Stadt Treuchtlingen Einzug und damit auch der erste LINUX Server. Nach der Umstellung der Administrationsrechner auf LINUX und der Einführung der ersten "virtuellen Maschinen" - VMware Workstation und VMware GSX Server - wurden die Erfahrungen an die Fachbereichsleiter weitergegeben, die sich für die neuen Techniken begeistern liessen.
Nach den ersten Gesprächen mit der Firma SUN Microsystems GmbH im Jahre 2000 wurde zur Fachmesse SYSTEMS 2001 eine erste Systemplanung erstellt, die die benötigten Ressourcen und Vorgänge beschrieb.
Ein Besuch der Personalleitung in Kirchheim-Heimstetten und die anschliessende Führung durch das Gebäude der SUN Microsystems GmbH förderte das Interesse am Thin Client System SUN Ray 1.
Um vorbereitend Erfahrungen mit Microsoft Terminal Servern zu sammeln, entschloss sich die Stadt Treuchtlingen schon im Jahr 2000 für den Kauf eines Microsoft Windows 2000 Terminal Servers. Alle Standardanwendungen wurden auf diesen Server migriert. Fachanwendungen und "systemfremde" Programme verblieben auf den Arbeitsstationen. Zusätzlich wurden einige PCs netzwerkbootfähig gemacht, die ihr eigentliches System von einem LINUX Server bezogen und nur noch die Darstellung übernahmen.
Nach den verschiedenen Tests direkt am Arbeitsplatz begann die Planung des Thin-Client Netzwerks. 
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|  "Ed.treuchtlingen.de"
(Konvertierungsmaskottchen)
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 Umsetzung

Um genügend Zeit für die Einführung der Mitarbeiter aufwenden zu können wurden die Stationen nacheinander erst in kleinen und dann in immer grösseren organisatorisch zusammenhängenden Arbeitsgruppen (max. 5 Mitarbeiter) eingeführt. Zusätzlich wurden permanente Schulungsplätze eingerichtet.
Da die Fachanwendungen bereits auf die Terminalserver und den VMware GSX Server verteilt wurden, war zunächst ein Parallelbetrieb möglich.
Aufwändige Anwendungen (Mozilla/Mozilla-Mail) wurden anfangs auf externe Server verlegt, um den SUN-Server zu entlasten. Nach dem Hardware-Upgrade wurden später auch diese Anwendungen sowie StarOffice auf den SUN E450 Server portiert. Die Nutzer konnten diese Anwendungen aber ohne Einschränkungen per Icon starten und komplett auf ihre Daten zugreifen.
Der Fileserver stellt das Dateisystem sowohl unter LINUX (NFS), wie auch unter Windows (SAMBA-TNG bzw. v3.0/PAM-OpenLDAP) zur Verfügung. Er fungiert auch als PDC (Primary Domain Controller) für die virtuellen Maschinen auf dem VMware GSX Server sowie für die Microsoft Windows 2000 (Terminal-)Server.
Einzige Ausnahme ist das Netzwerk der Personalverwaltung, da die Herstellerfirma der Fachanwendung keine Freigabe für das Thin-Client System erteilte. Zwei Personen greifen auf einen eigenen Samba-PDC zu, der diese zwei konventionellen Arbeitsstationen verwaltet.
(Um den Umstieg auf das neue System zu vereinfachen wurde das FAQ-Maskottchen "ED-Treuchtlingen.de" eingeführt, welches sowohl in den Sitzungen, wie auch in den beschreibenden Dokumentationen die erklärende Rolle übernahm.) 
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